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Blech for Fun!Kein Brass in the Ruins ohne Blech for Fun! Auch BiR 2010 wird vom Projektposaunenchor Blech for Fun! festlich eröffnet. Das Ensemble wurde 2004 anlässlich der ersten Auflage von Brass in the Ruins von Bläserinnen und Bläsern aus der Region gegründet. Der mächtige Klang von 45 Trompeten, Posaunen, Hörnern und Tuben ist der Auftakt für die lange Blechbläsernacht von Brass in the Ruins. Auf dem Programm hat die Gruppe alte und neue Bläsermusik aus dem vielfältigen Repertoire der evangelischen Posaunenarbeit. Es freut uns ganz besonders, dass Hans-Ulrich Nonnenmann den Projektchor wieder leitet und wir so bereits zum fünften Mal die Ehre haben, Württembergs Landesposaunenwart auf der Ruine begrüßen zu dürfen! Schwäbischer PosaunendienstAls Auswahlchor der württembergischen Posaunenchöre setzt der 13-köpfige Schwäbische Posaunendienst musikalische Maßstäbe. Es geht aber nicht nur um technische Finnesse sondern auch um eine Vorbildfunktion für die württembergische Posaunenchorarbeit. So setzen sich Konzerte der Gruppe zu großen Anteilen aus Literatur zusammen, die jeder Posaunenbläser früher oder später einmal selbst auf dem Notenständer vorfinden soll. Darüber hinaus ist der Posaunendienst Spielwiese für die vielfältigen Kompositionen und Arrangements von Hans-Ulrich Nonnenmann, der in seiner Funktion als Landesposaunenwart den Posaunendienst leitet. Die musikalische Reise geht dabei vom barocken Concerto bis hin zu packenden Jazz-Arrangements im Big Band-Stil. Weitere Informationen zum Schwäbischen Posaunendienst finden Sie unter www.schwaebischer-posaunendienst.de. trumpetARTensembleDas trumpetARTensemble ist in der internationalen Blechbläserszene einzigartig. Das nur aus Trompeterinnen und Trompetern bestehende Ensemble hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kammermusik mit Blechbläsern auf eine ganz neue Art hörbar zu machen. Mit Barocktrompeten und modernen Instrumenten von der Piccolo- bis zur Basstrompete lädt trumpetART zu einem spannenden Streifzug durch die Trompetengeschichte ein. Die 12 Mitglieder des Ensembles sind als Orchestermusiker, Konzertsolisten oder Musikpädagogen mittlerweile über die ganze Republik verteilt. Was sie eint, ist einerseits das gemeinsame Studium bei Prof. Horst-Dieter Bolz an der Musikhochschule Trossingen, der das Ensemble nach wie vor leitet. Zum anderen hat der majestätisch-strahlende Klang eines reinen Trompetenensembles in den fast 20 Jahren seines Bestehens auch für die Musiker nichts an Faszination eingebüßt! Wir freuen uns, dieses einmalige Ensemble zu Gast bei Brass in the Ruins 2010 zu haben! Weitere Informationen unter www.trumpetartensemble.de. Ernst Lubitschs „Die Puppe“ – Ein Stummfilm mit Live-Musik des Struggle OrchestersSechs Jahre nach dem ersten Stummfilm mit Live-Musik bei Brass in the Ruins, sind Karl Koch und sein „Struggle Orchester“ erneut auf der Ruine zu erleben. Diesmal haben sie mit Ernst Lubitschs „Die Puppe“ einen grandiosen Film aus dem Jahre 1919 im Gepäck. Wer Lubitschs Filme kennt, weiß, dass genialer Wortwitz (auch im Stummfilm) gepaart mit exaktem Timing seine Mittel sind, um menschliche Schwächen oder gesellschaftliche Missstände in einer leichten und faszinierenden Art aufzubereiten. Die Handlung: Lancelot, Mutters Liebling, hat ein Problem - 40 Jungfrauen sind hinter ihm her. Als einziger Neffe des schwerreichen Baron de Chanterelle ist er auch dessen einziger Erbe und soll endlich heiraten. Lancelot aber hat panische Angst vor Frauen und flüchtet daher in ein Kloster. Allerdings haben auch die Mönche ein Auge auf sein Erbe geworfen und suchen nach einer Möglichkeit, die Millionen des Barons für Ihr Kloster zu gewinnen. Sie schicken Lancelot schließlich zum Puppenmacher Hilarius, um dort eine Puppe zu erwerben, die er dann anstatt einer richtigen Frau heiraten und mit ins Kloster bringen soll. Lancelot entscheidet sich für eine Puppe, die Hilarius originalgetreu seiner Tochter, der süßen Ossi, nachgebildet hat. Versehentlich beschädigt Hilarius´ Lehrling aber die Puppe, kurz bevor es zurück ins Kloster gehen soll. Notgedrungen springt die leibhaftige Ossi als Puppe ein und fährt mit Lancelot ins Kloster, wo Lubitschs groteske Komödie dann so richtig in Fahrt kommt... Die live zum Film gespielte Musik stammt aus der Feder von Komponist und Schlagwerker Karl Koch. 1988 für Schlagwerkensemble komponiert, wurde sie nun neu auf die spezielle Struggle-Orchester-Besetzung mit Tuba, Posaune, Saxophon, Klavier, Stabspielen und Schlagwerk zugeschnitten. Mal untermalend, mal kommentierend, mal interpretierend erweckt sie „Die Puppe“ zum Leben. Hohenlohe Brass„Zeit“ – (Be-)Sinnliches in Wort, Bild und Musik Hohenlohe Brass muss man dem Hohenloher Publikum nicht mehr vorstellen. Die Neujahrskonzerte der 10-köpfigen Truppe sind aus dem kulturellen Leben der Region nicht mehr wegzudenken. Seit mittlerweile 14 Jahren steht das Ensemble für farbenfrohe Blechbläsermusik von Barock bis Blues und hat sich zudem auch international einen Namen gemacht. Als Quintett war die Gruppe bereits dreimal erfolgreich auf Indien-Tournee. Zahlreiche Uraufführungen, die Zusammenarbeit mit anderen Ensembles sowie die Verknüpfung verschiedener Medien tragen zur vielfältigen Arbeit des Ensembles bei. Die erneute Kollaboration mit Frieder Gebert und Wolfgang Wilhelm steht für Brass in the Ruins 2010 unter dem Motto „Zeit“. Die Kombination aus Dias, meditativen Texte und stimmungsvoller Bläsermusik wird nach Einbruch der Dunkelheit für den zauberhaften Ausklang des Festivals sorgen. Die musikalische Leitung hat Michael Böttcher. Weitere Informationen zu Hohenlohe Brass finden Sie unter www.hohenlohebrass.de. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. Juli 2010 um 08:38 Uhr |





